Ev. - Luth. Kirchgemeinde Hermannsdorf und Dörfel

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Ausflugsziele im Westerzgebirge


Landschaft und Umgebung

Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will und die Höhen des
Singersteins oder des Hundsrückens erwandert, dem öffnet sich eine
der unglaublich schönsten Aussichten auf den Erzgebirgskamm von
Sachsen und Böhmen.

Vom Hirtenstein und Kupferberg im Osten bis zum Auersberg im Westen
zieht die Landschaft vorüber, Keilberg und Fichtelberg blicken majestätisch
in allen Farben auf die Basaltkuppen des Pöhlberges, Bärensteins und
Scheibenberges herab und lassen die gewaltige Kraft ahnen, die in
Jahrmillionen den Zauber der Landschaft, des Reliefs schuf.

Wer vom Aussichtsturm des Scheibenberges oder von dem des Pöhlberges
seinen Blick in die Runde schweifen lässt, der findet Hermannsdorf
eingebettet und umsäumt von den Städten Geyer, Elterlein, Scheibenberg
und Schlettau. Die idyllische und herrliche Lage wird weder von lärmenden
Fernstraßen noch von Gewerbebetrieben gestört.


Waldhufendorf Hermannsdorf

In einem weiten Seitental des Flüsschen Zschopau gelegen, zieht es sich
von 530 m über dem Meeresspiegel bis hinauf zum Hundsrücken bei 710 m.
Neben diesem bilden der Singerstein (695 m) und der Erz-Knochen (632 m)
markante Formen im Gneis und Glimmerschiefer, den Urgestein des
Erzgebirges aus der Erdalterzeit.

Ein großes zusammenhängendes Waldgebiet, das allerdings kaum noch
etwas mit dem dunklen "Miriquidi" von vor mehr als 1000 Jahren zu tun hat,
beginnt auf seiner Flur und reicht bis in die benachbarten Kreise Stollberg
und Aue-Schwarzenberg.


Naturschutgebiet "Hermannsdorfer Wiesen"

Inmitten des Waldes, jenseits der Verbindungsstraße zwischen Geyer und
Elterlein, etwa 4 km vom Ort entfernt, befindet sich das über Sachsen hinaus
bekannte Naturschutzgebiet "Hermannsdorfer Wiesen", das für die
Naturfreunde Pflanzen wie den "fleischfressenden Sonnentau", das Wollgras
und eine Vielzahl Pflanzen mehr behütet.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist das im Bereich der "Roten Pfütze"
(nordöstlich der Finkenburg) gelegene Quellmuldenmoor, ein geschütztes
Hochmoor mit Resten von Spirke, Moosbeere und dem auch auf den "Wiesen"
beheimateten "Rundblättrigen Sonnentau". Bis 1918 baute man hier im
"Torfstich" Torf ab, der vor allem als die Kohle des "kleinen Mannes" galt.


Quelle: Ortschronik, Schrift zur 500 Jahrfeier
 

 

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